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PRESSESTIMME - 10-jähriges Jubiläum der Frankensteinbühne
 

 
 

Darmstädter Echo 09.07.2010 ImaxI: Der Traum vom Spielen
Jubiläum: Die Mimen der Frankenstein-Bühne machen seit zehn Jahren Theater

Die Lust am Spielen und gemeinsam Theaterstücke erarbeiten: Das stand im Vordergrund, als sich eine neunköpfige Laienschauspielgruppe im Mai 2000 zur Frankenstein-Bühne zusammentat. Alle Mimen hatten bereits Bühnenerfahrung und wollten einen Neubeginn in Eberstadt starten. Auch Walter Wesch gehört dazu, er zeichnet für die Namensgebung verantwortlich. ,,Mit dem Ernst-Ludwig-Saal und dem Kulturellen Förderverein ist ein Traum für uns wahr geworden", berichtet Regisseurin Gabriele Schmidt. Die Bühne sei zwar klein, aber fein. Zudem kümmerten sich die Mitglieder des Kulturellen Vereins rührend um alle Belange der Schauspieler: ,,Sie setzen das Licht, übernehmen die Technik und auch die Bewirtung bei Veranstaltungen", erzählt Sylvia Sadlon-Richter. Die Hauptverantwortlichen, Klaus Daniel Kraft und der kürzlich verstorbene Dieter Müller, zeigten sich von Anfang an überaus interessiert. Schon das Debüt mit ,,Dumm gelaafe" habe alle Erwartungen übertroffen, sagt die Regisseurin. Die Zuschauer seien begeistert gewesen, die vier Vorstellungen ausverkauft.

Die Frankenstein-Bühne ist erreichbar unter Telefon 2782370 und über die Internetadresse www.frankenstein-buehne.de. Seitdem ist die Truppe noch mehr angespornt: Jedes Jahr suchen die Mimen nach einem neuen Stück. ,,Da müssen schon 15 bis 20 Texte gelesen werden, bis ein passender dabei ist", meint Gabriele Schmidt. Nach Auswahl und Rollenverteilung folgt die erste gemeinsame Leseprobe, dann steht dem Einstudieren nichts mehr im Weg. Ab September kommt die rührige Gruppe montags und donnerstags von 20 bis 22 Uhr zusammen. Doch damit nicht genug: Ein Wochenend-Powertraining mit Rollenanalyse sowie ein Theaterworkshop mit Videoaufzeichnungen, das die Mimen in ein kleines Hotel nach Krombach verschlägt, intensivieren die Probenarbeiten. Bis das Stück für die Premiere im Januar sitzt, vergeht also eine aufwendige Zeit, in der auch viel gelacht werde. ,,Meist über Pannen." An drei Wochenenden jeweils im Januar und Februar können die Besucher das neue Stück im Ernst-Ludwig-Saal erleben. ,,Insgesamt", sagt Sylvia Sadlon-Richter,

 ,,sehen es etwa 1500 Menschen". Danach seien alle Spieler platt. Weil das Repertoire der Eberstädter vielseitig ist - die Frankenstein-Bühne inszeniert gern englische Boulevardkomödien, aber auch deutsche Lustspiele, in den Anfangsjahren teilweise gar in Mundart aufgeführt - haben sie eingefleischte Fans. ,,Es ist immer sehr familiär im Saal", umschreibt es Sadlon-Richter. Die vielfältigen Aufgaben wie Bühnenbild, Kulissenbau oder auch Werbemaßnahmen werden von den Aktiven gemeistert. Wobei die 14 Spieler von 60 Fördermitgliedern unterstützt werden. Hans-Joachim Spika, Mitbegründer und seither engagierter Vorsitzender, verzichtete auf eine erneute Kandidatur, Nachfolgerin ist Gabriele Schmidt. Die Gruppe freut sich nun auf das Vorbereiten von ,,Hüttenzauber" - eine Komödie von Heidi Mager, auf das Mitmachen bei der Kerb und vor allem aufs erste ,,Frankenstein-Bühnen-Baby".